Pishing- und Spam-Report von Symantec für Februar 2010

Symantec
Im Februar missbrauchten Onlinebetrüger Symantec zufolge die umfangreichen Rückrufaktionen verschiedener Autohersteller zum Datenklau: So boten Spammer in Mails betroffenen Autobesitzern eine „kostenlose Untersuchung” an oder verwiesen auf „die möglichen Gefahren einer plötzlichen Beschleunigung”. Sie täuschten vor, ein seriöser Autohersteller zu sein, und forderten den Empfänger der Nachrichten dazu auf, persönliche Informationen weiterzugeben.
Insgesamt stiegen die Phishing-Angriffe im Februar verglichen zum Vormonat um 16 Prozent, so Symantec weiter. Auch hier dienten Angst und Leid als Vehikel für den kriminellen Übergriff. Die Erdbebenkatastrophen in Haiti und Chile zählen zu den Top-Themen. Hinzu kam ein signifikanter Anstieg italienisch- und französischsprachiger Phishing-Seiten, die auf Attacken im Finanzsektor in Italien, Frankreich und Kanada zurückzuführen sind.
Pishing-Angriff weitet sich aus
Zuerst gab es nur Berichte über Hacker-Angriffe auf Hotmail-Accounts, die mittels Pishing erfolgten. Nun sind offensichtlich auch Googlemail-Konten betroffen. Die Hacker verschafften sich auch bei einigen Anwendern Zugang zu dem Webmail-Dienst. Auch Google betont wie Microsoft, das dies nicht durch eine Sicherheitslücke auf Unternehmensseite geschah, sondern durch die Anwender selbst, die sich auf eine Plagiatseite locken ließen und dort ihre Daten eingaben. Und auch Google setzte die Zugangsinformationen der Accounts zurück. Die betroffenen Nutzer seinen von Google aufgefordert worden, die Passwörter zu ändern.





