Intel will gegen die Kartellstrafe der EU-Kommission klagen
Der Chip-Hersteller Intel will die von der EU-Kommission verhängte Strafe nicht akzeptieren und wird nun gegen das Urteil klagen. Als Grund nennt Intel, das die Kommission falsch liege und den starken Wettbewerb am Markt für die Mikroprozessoren ignorieren würde, so Paul Otellini. Der Konzernchef sieht keinen Schaden für die Verbraucher, der durch das Verhalten von Intel entstanden sein solle. So wie das von der EU-Kommission festgestellt wurde. Kartellrechtler geben der Klage von Intel kaum eine Chance.
Intel muss 1,06 Milliarden Euro Strafe zahlen
Die EU-Kommission hat den Chip-Hersteller Intel zu einer sehr hohen Strafe verdonnert. Weil der Konzern mehrere Jahre lang Rabatte für Computerproduzenten gewährte, die nur in Kraft traten, wenn keine Bauteile von anderen Herstellern verbaut wurden, soll Intel nun 1,06 Milliarden Euro blechen. Außerdem hat nach Erkenntnis der Kommission Intel den Wettbewerb in den folgenden Punkten verzerrt: Händlern wie Saturn oder Media Markt hatten Rabatte bekommen, wenn Sie nur Computer mit Intel-Chips verkauft haben. Des Weiteren wurden PC-Produzenten Rabatte gewährt, wenn sie nur oder hauptsächlich Intel-Chips verwendet haben.





